
Unser Programm reichte von den surreal anmutenden Gemälden des Leipziger Malers Johannes Tiepelmann, Arno Bojaks großformatigen, grellfarbig grotesken Figuren-Arrangements - die voller kunsthistorischer Anspielungen und Zitate sind, über Steffi Weigels sehr emotionale Portraits und Landschaften, die gleichzeitig immer auch Selbstportraits und innere Landschaften voller Sehnsucht und Spiritualität sind, bis zu den provokanten Fotografien und Gemälden von Torsten Solin, die Begehren, Sexualität und Tod thematisieren.
Antka Hofmann sinniert in ihren poetischen Cyanotypien und Fotogrammen über die unschuldige, zerbrechliche und vergängliche Schönheit der Natur, und Karen Oostenbrink geht in ihren Zeichnungen, Fotos und Filmen auf Spurensuche, sucht nach dem Leben in den alten, längst vergessenen oder verloren gegangenen Fotografien und Fotoalben - die sie auf Flohmärkten oder in Antiquariaten findet.
Heinz Schmöller setzt sich in seinen Filmloops und Plastiken spielerisch mit Kreisläufen auseinander - in denen er selbst oder sein Umfeld involviert ist, während Sandro Porcu mit seinen technisch perfekten, ausgeklügelten Skulpturen und Installationen voller Ironie die Assoziationsketten des verblüfft schmunzelnden Betrachters in Gang setzt.
KOMET BERLIN eröffnete am 01.09.2007 die Galerieräume auf der Brunnenstraße in Berlin-Mitte unter dem Namen RAKETE BERLIN (s.u.), und endete nach Ablauf von zwei Jahren am 31.12.2009.
Für mehr Informationen erreichen Sie uns jederzeit per E-mail: info(at)komet-berlin.de oder telefonisch unter +49 (0)176 2081 2370.
*Produzentengalerie:
Ist eine Galerie, die von den teilnehmenden Künstlern gegründet wird - in Zusammenarbeit mit einem Kurator, Kunsthistoriker oder Manager - und welche für einen festgelegten Zeitraum (meist 2 bis 3 Jahre) besteht.